Schloss Oberneunforn

Ein Schmuckstück im Schloss Oberneunforn

Unser Auftrag war es, alle Parkettböden im Schloss Oberneunforn wieder ans Tageslicht zu holen und zu restaurieren. Über die Jahre hinweg, waren sie mit diversen Schichten von Teppich, Spachtelmasse und Laminat überklebt worden. Leider war dadurch das Parkett in einem der Zimmer nicht mehr zu retten.

Eine Herausforderung bei diesem Projekt war, dass sich Holz mit den Jahren verändert. Der Unterschied zwischen neuem und altem Holz ist auch von Auge klar erkennbar, etwa in Form von Abnutzungserscheinungen oder als Farbveränderungen. Darum machten wir uns zur Restaurierung dieses Parketts auf die Suche nach Holz, das ungefähr so alt ist, wie der Rest des Hauses. Fündig würden wir in der Denkmalstiftung Thurgau. Dort konnten wir einen alten Parkettboden erwerben, der zuvor aus einem anderen Objekt ausgebaut worden war. Diesen haben wir dann aufgearbeitet und ihn anschliessen im Schloss Oberneunforn eingebaut. Auch bei der Technik des verlegens, wollten wir traditionell bleiben, um den Charakter des Bodens perfekt auf das Alter des Hauses abzustimmen und so alles harmonisch zu hatlen. Darum haben wir ihn, wie früher verlegt – er wurde vernagelt. Zur Verbesserung des Trittschalls haben wir ihn allerdings zusätzlich noch verklebt.

Nach dem Verlegen wurde er geschliffen und geölt. Nun merkt man nicht mehr, dass der durch uns verlegte Parkettboden gar nicht original aus diesem Haus stammt, da er aussieht wie die Böden in den anderen Zimmern des Schlosses und sich ins Gesammtbild eingefügt.